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LEITBILD / GESAMTENTWICKLUNGSKONZEPT

Aus der Analyse der externen Rahmenbedingungen und des Bestandes im Untersuchungsgebiet sowie aus den Diskussionen mit den Bewohner*innen während der Workshop-Phase ergibt sich das Leitbild für die Entwicklung des Altdorfes und der Stiftsfreiheit Oberkaufungen.

Grundsätzliche Zielrichtung ist dabei stets, das Besondere und die Alleinstellung der Stiftsfreiheit und des Altdorfes zu bewahren, aber auch notwendige Weiterentwicklungen anzugehen und dabei gleichzeitig die vorhandenen Qualitäten möglichst noch stärker herauszuarbeiten.

Die öffentlichen und halböffentlichen Nutzungen im Altdorf sind sowohl für die Bewohner*innen als auch für Besucher*innen wichtige Anlaufstellen und Treffpunkte, Kulturstätten und Bildungsorte. Diese Gemeinbedarfseinrichtungen sollen zukunftssicher und attraktiv aufgestellt werden, so dass sie auch weiterhin ihre wichtigen Funktionen übernehmen können.

Die Bedeutung und Qualität des Altdorfes als Wohnstandort ist auch weiterhin zu bewahren und im Sinne einer umweltfreundlichen und flächensparenden Innenentwicklung noch auszubauen. Hierbei sind die Maßstäblichkeit und der historische Charakter des Fachwerkkerns die Richtschnur, an denen sich mögliche Nachverdichtungen oder Teilrückbauten zur Erhöhung der Wohnqualität orientieren sollen. Für denkmalgerechte Sanierungen im Bestand wird dies durch ein Beratungs- und Förderkonzept im gesamten Gebiet unterstützt.

Auch die Grünstrukturen weisen grundsätzlich bereits eine hohe Qualität auf, ihre Aufenthalts- und Erholungsfunktion wird gestärkt, indem Bänke und Baumpflanzungen ergänzt und dem städtebaulichen Kontext entsprechende Gestaltungsanpassungen vorgenommen werden.

Bei der Gestaltung privater Gärten werden ebenso wie bei privaten Bauvorhaben Hilfestellungen angeboten. Zur Verbesserung des Kleinklimas und des Wasserhaushalts ist, wo möglich, auf eine Entsiegelung von Flächen und eine Ergänzung der Bepflanzung hinzuarbeiten.

Auch im Bereich Wege und Verkehr stehen der Erhalt und die Weiterentwicklung des Bestandes im Zentrum. Es sind Sanierungen von schadhaften Oberflächen und Treppen erforderlich, gestalterisch sollte sich hierbei an den vorhandenen Natursteinbelägen orientiert werden.

Die Barrierefreiheit soll verbessert werden. Das Parkproblem wird durch Maßnahmen am Rand des Plangebietes oder durch gestalterisch integrierte Lösungen angegangen.

Aus diesem Leitbild wird das Gesamtentwicklungskonzept mit Maßnahmen in den Bereichen Bauen und Gebäude, Grünstrukturen, Wege und Verkehr herausgearbeitet (siehe Plan Maßnahmenkonzept).

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