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SPD- Bezirksparteitag in Stadtallendorf

Timon Gremmels (links), Bezirksvorsitzender der SPD-Hessen Nord, und Kevin Kühnert, Generalsekretär der SPD.

Am Samstag, den 25 Juni 2022 fand der ordentliche Bezirksparteitag der nordhessischen SPD in der Stadthalle Stadtallendorf statt Rund 200 Delegierte kamen in den Landkreis Marburg-Biedenkopf, um beim jährlichen Bezirksparteitag des SPD-Bezirk Hessen-Nord ein umfangreiches Antragspaket zu beraten Neben ihnen war auch ein besonderer Gast aus Berlin angereist Der SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert


Timon Gremmels: „Die Weichen dafür stellen, dass Nordhessen nach der Landtagswahl 2023 endlich wieder Gehör in Wiesbaden findet.“
„Dass in der neuen Landesregierung unter Bons Rhein kein Minster oder Ministerin aus Nord-Osthessen kommt, zeigt, dass der Fachkräftemangel in den Reihen der CDU angekommen ist“, so Timon Gremmels, Bezirksvorsitzender der SPD Hessen-Nord Damit kritisierte er, dass die gesamte Region Nord- und Osthessen nicht vertreten ist am Kabinettstisch der CDU-geführten hessischen Landesregierung Deswegen sei es an er Zeit, dass sich die SPD als die Nordhessen-Partei noch stärker macht für den Norden Hessens - inhaltlich wie personell. Mit Blick auf die im kommenden Jahr anstehende Landtagswahl in Hessen appellierte Gremmels an die Anwesenden „Nordhessen hat 15 Wahlkreise. Unser Ziel muss sein, mindestens 13 direkt zu gewinnen Also lasst uns heute dafür die Weichen stellen - mit unseren Anträgen für einen guten ÖPNV im ländlichen Raum, eine sichere Gesundheitsversorgung und dem Erhalt der Offenen Kanäle als Beitrag für eine breite Meinungs- und Medienvielfalt in Hessen!"


Kevin Kühnert: „Gemeinwohl schützen, Fortschritt wagen!“
„Wohnen. Bildung und Mobilität, das sind die großen Gemeinwohlfragen unserer Zeit“, unterstrich der SPD- Generalsekretär Kevin Kühnert in seiner Rede, die unter dem Motto stand „Gemeinwohl schützen, Fortschritt wagen“ Freiheitsrechte oder soziale Gerechtigkeit? Als Sozialdemokraten müssen wir uns hier nicht entscheiden. Nein! Wir verbinden beides. Dazu stellen wir konkrete, am Alltag der Menschen orientierte Fragen. Und wir liefern Antworten“, so Kühnert. Das sei der Geist der Sozialdemokratie „Es geht darum, das Gemeinwohl zu stärken - um nichts Geringeres", schloss Kühnert.


SPD Hessen-Nord gibt die thematische Richtung für Landtagswahl vor
Die Delegierten der acht Unterbezirke gaben ihr Ja zu den Leitanträgen rund um die Themen ÖPNV. Gesundheitsversorgung sichern. Übergewinnsteuer und Erhalt der .Offenen Kanäle" in Hessen .Wir haben klar gemacht, dass wir den Öffentlichen Personennahverkehr im ländlichen Raum weiter stärken wollen. Denn der Ansturm auf das 9-Euro-Ticket hat gezeigt, dass die Menschen den ÖPNV nutzen wollen. Zugleich hat uns das aber vor Augen geführt, dass hier noch Handlungsbedarf besteht“, so Gremmels zum einstimmig angenommen Antrag. Zudem unterstrich die SPD Hessen-Nord mit einem einstimmigen Ja, dass sie für eine starke und sichere Gesundheitsversorgung in Land und Stadt stehen. Für die Genossen ist dabei klar, dass die örtliche Gesundheitsversorgung in den Händen der Kommunen liegen muss. Das Ziel. Die bestmögliche medizinische Versorgung für die hessischen Bürger. Der SPD-Bezirk Hessen-Nord fordert sowohl den SPD-Parteivorstand als auch die Bundesregierung dazu auf, für das Jahr 2022 eine befristete Erhebung einer sogenannten Übergewinnsteuer einzuführen Denn gerade im Energiesektor werden derzeit enorme Übergewinne generiert Der einstimmig angenommene Leitantrag zielt daher darauf ab, diese krisenbedingten Übergewinne einer Abgabe zu unterwerfen. Diese soll zur Finanzierung staatlicher Entlastungsmaßnahmen dienen. Einstimmig fordert die SPD Hessen-Nord die Landesregierung auf, die vier offenen Kanäle zu erhalten und sie auch in Zukunft auf finanziell sichere Füße zu stellen. Denn das Medienkompetenzzentrum Offener Kassel leistet seit 30 Jahren eine erfolgreiche Arbeit und trägt in hohem Maße zur Vermittlung der Medienkompetenz bei.


Anlässlich der Jahreshauptversammlung unseres SPD- Ortsvereines in Kaufungen, mit anschließendem Ehrungsabend für langjährige Mitgliedschaft in der SPD, besuchte uns unsere SPD- Bundesvorsitzende Saskia Esken!!


Trotz einer Fraktur des Knöchels hat die SPD- Vorsitzende Saskia Esken nicht den Weg nach Kaufungen abgesagt. „Es ist mir eine besondere Ehre an der JHV des Ortsvereines Kaufungen teilzunehmen und unserer Genossin Margot Dank und Anerkennung persönlich zu übermitteln“. Saskia traf gegen 18.00 Uhr in Kaufungen ein und ist von unserer Ortsvereinsvorsitzenden Martina Rapprich und dem Geschäftsführer Klaus Hubach begrüßt und auf das Herzlichste empfangen worden.

                                                                                                               Schon vor Beginn der Veranstaltung war Saskia mit unserer Genossin Margot Roß, die für 70 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt werden soll, in einem sehr vertrauten Gespräch.

Danke sagen kommt in unserer Gesellschaft leider häufig zu kurz. Die SPD- Kaufungen hatte daher zum Ehrungsabend eingeladen, um den Dank im Ortsverein mit Leben zu füllen. Über 100 SPD- Mitglieder waren in den großen Saal des Bürgerhauses in Kaufungen gekommen.

Die fleißigen Ehrenamtlichen vom Ortsverein boten einen festlichen Rahmen für ihre SPD -Familie. Zur Begrüßung gab es Sekt bei musikalischer Begleitung durch den TOP- Unterhalter „Manni Schmelz“ aus Lohfelden.

Die SPD- Ortsvereinsvorsitzende Martina Rapprich sagte in ihrer Begrüßung, dass „es nicht leicht sei, jetzt die richtigen Worte zu finden, um die Unterbrechung der Gespräche zu rechtfertigen“. Die Sorge sollte unbegründet bleiben. Die Genossinnen und Genossen spendeten reichlich Applaus für die gelungene Idee einer JHV mit zentralen Ehrungsabend – und Zeit für Gespräche fand sich auch später noch ausreichend.

Die OV-Vorsitzende Martina Rapprich eröffnet die Jahreshauptversammlung des Ortsvereins. Gegen die ordnungsgemäße Einladung vom 09. Mai 2022 erheben sich keine Einwände. Die vorgeschlagene Tagesordnung wird ohne Änderungen angenommen.

Die Anwesenden erheben sich von Ihren Plätzen und Gedenken der im Berichtszeitraum verstorbenen Genossinnen und Genossen.

Das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2021 liegt zur Einsichtnahme aus. Auf eine Verlesung des Protokolls wird verzichtet. Eine Aussprache über die Berichte des Ortsvereinsvorstandes wird nicht gewünscht. Auf Antrag des Revisors Markus Fehr wird dem Vorstand für das Jahr 2021 einstimmig Entlastung erteilt.
Nach Abschluss der formalen Jahreshauptversammlung begrüßte Martina Rapprich nochmals unsere Bundesvorsitzende Saskia Esken auf das Herzlichste und bedankte sich bei Ihr für den Besuch bei uns in Kaufungen. Sie übergab Ihr das Wort für Ihren Vortrag über die aktuelle Entwicklung der Bundespolitik.

Saskia ging zunächst auf die gesundheitliche Beeinträchtigung unseres Bundestagsabgeordneten, des SPD- Bezirkes Hessen Nord, Michael Roth ein. Grund dafür ist ein Erschöpfungszustand. „Er hat Versagensängste. Panik vor dem, was kommt. Da war klar: Er braucht Hilfe“, er hat sich mittlerweile in Behandlung begeben. Saskia dankte ihm für seinen unermüdlichen Einsatz und übermittelte die besten Genesungswünsche und eine vollständige Wiederherstellung seiner Gesundheit. Die Mitglieder des Ortsvereines Kaufungen spendeten langhaltigen Applaus und schließen sich den Wünschen von Saskia an

Dann stieg Saskia in die aktuelle Politik ein.
1. Krieg in der Ukraine
Saskia Esken weist die anhaltende Kritik am Ukraine-Kurs von Bundeskanzler Olaf Scholz zurück. Nach ihrem Gespräch mit dem ukrainischen Botschafter Andrij Melnyk betont sie: „Wir sind fest an der Seite der Ukraine.“
Es ist wichtig, im Gespräch zu bleiben, auch wenn das mal schwierig erscheint. Die Ukrainer*innen sind in einer dramatischen Lage! Wir sind fest an der Seite der Ukraine und loten unsere Möglichkeiten für tatkräftige Hilfe immer wieder neu aus. Über Einzelheiten unserer Gespräche haben wir Vertraulichkeit vereinbart.

Die Bundeswehr kann keine Waffen mehr abgeben, weil sie im Sinne der Landesverteidigung handlungsfähig bleiben muss. Wir haben deshalb geklärt, was unsere Industrie liefern kann und stimmen das mit unseren Partnern ab. Die Finanzierung solcher Lieferungen haben wir gesichert. Zudem können mittel- und osteuropäische Bündnispartner möglicherweise Waffensysteme aus ihren Beständen liefern, mit denen die ukrainische Armee vertraut ist und deshalb nicht geschult werden muss. Deutschland hat zugesagt, diese Bestände dann wieder mit neuem Gerät auszugleichen.

Das alles ist international eng abgestimmt. Angesichts der Brutalität, mit der Putin seinen Angriffskrieg führt, ist der Wunsch nach einer einfachen Lösung natürlich groß. Dies wird der Komplexität der Situation aber nicht gerecht. Und ich bin froh, dass der Kanzler ebenso entschlossen wie besonnen handelt. Wir zählen international zu den größten Geldgebern der Ukraine – übrigens schon seit vielen Jahren. Wie andere liefern auch wir Waffen und haben harte Sanktionen für Russland international abgestimmt und umgesetzt, die ja schon deutliche Wirkung zeigen.

Wir leisten humanitäre Hilfe und nehmen die Menschen ohne bürokratische Hürden auf, die vor den Gewaltexzessen fliehen mussten – viele Frauen und Kinder und auch alte Menschen. Mein Dank gilt hier auch den vielen Freiwilligen, die ganz praktisch helfen und zum Beispiel ihr Haus öffnen – und ihre Herzen –, die kurzfristig Unterkunft anbieten für die ersten Wochen. Dass manche jetzt aus dieser entsetzlichen Lage politisches Kapital schlagen wollen, ist bitter, aber das müssen wir zur Kenntnis nehmen. Die SPD ist in politischer Verantwortung – und nimmt sie im Interesse unseres Landes und der Menschen auch wahr. Und dazu gehört auch: Wir dürfen nicht müde werden, die sich verändernde Situation und die Zusammenhänge immer wieder zu erklären.

2. Entlastungspakete und Energiepreise

                                                                                                                SPD-Chefin Saskia Esken hat eine klare Erwartung an Wirtschaftsminister Robert Habeck: Der müsse jetzt dafür sorgen, dass die Senkung der Energiesteuern auch wirklich bei den Verbraucher*innen ankomme – und nicht in den Taschen der Konzerne lande. Das Präsidium der SPD hat sich am Montag intensiv über den Preisanstieg in Deutschland beraten. „Die Sorgen und Nöte, die die Inflation für die Menschen im Alltag bedeuten, stehen für die SPD ganz oben auf der Agenda“, sagt SPD-Chefin Saskia Esken.

Esken: Entlastungspakete müssen ankommen

Der SPD sei es wichtig, vor allem diejenigen zu stärken, die im Alltag von den Preissteigerungen besonders betroffen seien. „Die SPD steht sehr entschieden an der Seite derer, die die größten Lasten tragen“, betont Esken. Das seien vor allem Alleinstehende und Familien mit kleinen und mittleren Einkommen. Sie verweist auf die beiden Entlastungspakete der Bundesregierung mit einem Umfang von rund 30 Milliarden Euro.
Beim Tankrabatt und der Senkung der Strompreise durch den Wegfall der EEG-Umlage müsse nun aber auch dafür gesorgt werden, „dass die Entlastungen bei den Verbraucher*innen ankommen“, so die SPD-Chefin. In beiden Fällen habe die Ampel-Koalition „die klare Erwartung formuliert, dass die volle Weitergabe der Entlastungen“ an die Verbraucher*innen gewährleistet sei.

SPD-Chefin: „Zuständig ist Wirtschaftsminister Habeck“

„Zuständig ist an der Stelle der Wirtschaftsminister Robert Habeck“, betont Esken. Es gehe nicht darum Zuständigkeiten zu verschieben. Der Bundesfinanzminister habe die Verantwortung für die Senkung der Spritsteuer, die Weitergabe dieser Preissenkung gehöre zu den Aufgaben des Bundeswirtschaftsministers. Das gelte auch für die von Habeck angekündigte Prüfung von Verschärfungen des Kartellrechtes. „Das wäre längst Zeit gewesen, aber ich bin froh, dass es jetzt auf den Weg kommt“, so Esken. „Denn es ist wirklich entscheidend“, dass von allen Steuerzahler*innen finanzierte Preissenkungen „auch bei Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommen und nicht in den Taschen der Konzerne landen“.

Harte Kritik übt die SPD-Vorsitzende an der Mineralölindustrie. Wie diese „die aktuelle Energiekrise zu ihren Gunsten ausnutzt, kann man nur als schamlos bezeichnen“. Die Rohöl- und Gaspreise auf den Weltmärkten stünden in keinem Verhältnis zu den Endpreisen für die Verbraucher*innen. „Die Extragewinne, die die Mineralölkonzerne jetzt machen, sind nicht durch eigene Ideen entstanden, sondern alleine durch die Krisensituation.“                                                 

                                                                                                  Großbritannien, Italien und Spanien seien bereits dabei, dieses Problem konkret anzugehen. Daher werde zurecht auch in Deutschland über eine Übergewinnsteuer debattiert. Die Frage dieser Steuer müsse natürlich in der Ampel-Koalition geklärt werden. „Wir werden das Thema aufrechterhalten, ganz klar“, sagt die SPD-Vorsitzende.


Sie bekräftigt, „dass wir in der Ampel an den notwendigen Investitionen in Zukunft und Zusammenhalt festhalten, genauso wie in der Koalition miteinander vereinbart“. Die Herausforderungen des Klimawandels, des demographischen und des digitalen Wandels machten keine Pause. „Für uns als SPD ist klar: Keines der sozialen Projekte, keines der Zukunftsprojekte, die wir im Koalitionsvertrag vereinbart haben, darf wackeln“, fordert Esken. Investitionen in den sozialen Zusammenhalt seien Investitionen in die Stärke Deutschlands.
Martina bedankte sich bei Saskia für die ausführlichen, aber auch kritischen Anmerkungen in Ihrem Vortrag.

Bevor es mit den Ehrungen weitergeht, begrüßten Saskia und Martina die Neumitglieder in unserem Ortsverein und übergaben Ihnen die Parteibücher. Sie bedankten sich für Ihre Mitgliedschaft und baten Sie um eine aktive Mitgestaltung der Politik innerhalb der SPD.


Ehrung verdienter Mitglieder durch Saskia Esken
                                                                                                                                                                                   Auch dieser Tagesordnungspunkt ist heute etwas Besonderes, denn nicht jeder kann von sich behaupten im Rahmen einer Jahreshauptversammlung durch die Bundesvorsitzende geehrt worden zu sein.

Zuerst darf ich die Mitglieder nach vorne bitten, die heute für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt werden sollen:   

Thea Ross-Leitheußer und Cono Morena.

Ihr seid nun seit 25 Jahren Mitglieder der SPD und gefühlt nehmt Ihr beide seit Euren Eintritt an, diese Mitgliedschaft aktiv wahr.



Thea, viele Jahre warst Du in der AG 60 plus Vorstandsmitglied und es gibt keine Veranstaltung, an die ich mich erinnern kann, an der Du nicht helfend teilgenommen hast. Egal, ob es um die Ausrichtung von Wahlständen, Kuchen backen usw. ging, Thea, Du warst immer da.




Cono, seit vielen Jahren bist Du Mitglied im Ortsvereinsvorstand, bist stellvertretender Vorsitzender und Mitglied der Gemeindevertretung. Dein Gesicht verbinden viele Kaufunger mit der SPD und wir danken Euch beiden für diese aktive Arbeit in unserer Partei.



Für 40 Jahre wollen wir heute Lieselotte Hiebenthal und Arnim Roß ehren und wir bitten Euch beide, hier nach vorn zu kommen.
Der Tagesordnungspunkt heißt ja „Ehrung verdienter Mitglieder“ und hier stehen jetzt wieder zwei, die sich unbedingt verdient gemacht haben.

                                                                                                          Lieselotte, Du warst viele Jahre in allen möglichen Bereichen unserer Partei aktiv. Ob in der Gemeindevertretung, im Vorstand und nicht zuletzt als Vorsitzende der ASF. Für viele von uns sind die Karnevalsveranstaltungen der ASF noch in guter Erinnerung und wie das so ist mit dem Ehrenamt, können sich viele gar nicht vorstellen, welcher Zeitaufwand mit der Durchführung solch einer Karnevalswoche ist.  Wir wissen das aber und deshalb nimm neben den Glückwünschen auch ein großes Dankeschön dafür mit


Lieber Arnim, Du hast als Bürgermeister und auch einige Zeit als Vorsitzender diesen Ortsverein sehr geprägt.  Du bist auch heute noch als stellvertretender Vorsitzender tätig, denn der Ortsverein ist Dir wichtig.                                                                                                  Wichtig sind Dir auch soziales Handeln und soziales ehrenamtliches Engagement.                                                                                        Beides zeichnet Dich aus und wir freuen uns, dass Du den Großteil Deiner 40-jährigen Mitgliedschaft politisch in Kaufungen verbracht hast.
Arnim, Du stehst für uns als Beispiel einer guten politischen Zusammenarbeit zwischen Bürgermeisteramt und OV und Fraktion. Wir freuen uns darauf, noch einige gemeinsame politische Jahre mit Dir vor uns zu haben.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft werden heute 5 Genossen geehrt, leider kann einer nicht hier sein. Ich bitte nun, zu uns zu kommen:
Karl Schöcke
Ulf Schneider
Harald Röhling
Gerhard Jurkiewicz
Karl und Gerhard, seit 50 Jahren seid Ihr nun Mitglieder dieser Partei. Eine lange Zeit, in der sich viel geändert hat. Damals war Willy-Brandt Bundeskanzler und Ihr habt seitdem viele Höhen und auch Tiefen in der SPD miterlebt. Aber eins ist auch gleichgeblieben: Ihr habt nicht aufgehört, für unsere Werte einzustehen und dafür wollen wir Euch heute Danke sagen.
Lieber Ulf, was soll ich sagen. Solange ich denken kann, gehören die SPD- Kaufungen und Du zusammen. Die vielen Funktionen im Laufe der Jahre kann man kaum aufzählen. Vorstand, Gemeindevertretung, wenn mal Hilfe gebraucht wurde, Ulf, Du warst immer da. Wir freuen uns riesig, dass wir heute dabei sein dürfen, wenn Du für 50-Jahre SPD-Mitgliedschaft geehrt wirst.
Harald, auch Du bist über viele Jahre im Vorstand des Ortsvereins tätig. Warst Gemeindevertreter bis zur letzten Kommunalwahl. Und jetzt, wo Du Deinen Ruhestand genießen könntest, leistest Du immer noch Ehrenamtstätigkeiten. Besorgst Präsente und kümmerst Dich mit Deiner Frau darum, dass die Glückwunschkarten pünktlich zu den Empfängern kommen. Ganz herzlichen Dank dafür.

… und schon wieder ein Höhepunkt! Bereits in der Einladung konntet Ihr lesen, dass wir heute eine Genossin für ihre 70-jährige Mitgliedschaft ehren wollen. Liebe Margot, komm zu uns nach vorne.
Margot, Du bist ja in dieser Woche 90 Jahre alt geworden und ich hatte an Deinem Geburtstag die Gelegenheit, mit Dir über die Zeit zu sprechen, zu der Du Mitglied in unserer Partei wurdest. Das war eine Zeit, zu der nur sehr wenige Frauen einer Partei beigetreten sind und in der Politik waren sie damals noch lange unterrepräsentiert. Du hat hier politische Vorarbeit geleistet und deshalb sollst Du heute nicht nur eine Ehrenurkunde, sondern auch den Ehrenbrief der SPD erhalten.


Persönliche Worte von Saskia an Margot:
Liebe Genossinnen und Genossen,
ich sprach ja gerade viel von Krisen der Vergangenheit, die wir bewältigt haben oder noch bewältigen müssen. Alle diese Krisen und Ereignisse haben zu viel Veränderung geführt. Beispielsweise nach dem Zweiten Weltkrieg, nach der Wiedervereinigung, nach der Finanzkrise…

Aus all dem haben wir gelernt, haben uns neu aufgestellt und genau das müssen wir jetzt auch tun. Wir befinden uns in einer Zeitenwende und vor uns liegt eine sozial-ökologische Transformation. Wir müssen den Klimawandel bewältigen, Corona endlich hinter uns lassen und die Digitalisierung zum Wohle aller nutzbar machen. Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografische Wandel – das sind die Zukunftsaufgaben. Wir müssen Arbeit und Bildung neu denken.
So gewaltig diese Aufgaben auch erscheinen, wir wissen, dass wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten mit unserem Gestaltungsanspruch genau jetzt die richtigen in der Regierung sind, um das anzupacken.
Wir bringen Kompetenz mit. Und wir bringen vor allem Erfahrung mit. Dabei sind es die Älteren, von denen wir lernen können. Das bringt mich zu unser Jubilarin:
Margot, Dich ehren wir heute für 70 Jahre Parteimitgliedschaft. Was für ein Jubiläum! Seit Deinem zwanzigsten Lebensjahr bist Du Mitglied der SPD, hast einige Höhen und Tiefen der Partei aber auch in unserer bewegten Nachkriegszeit miterlebt.
Als deine Eltern mit Dir aus dem zerbombten Kassel nach Kaufungen kamen, hast Du dich hier stets engagiert und bist heimisch geworden. Du hast fünf Kinder großgezogen und bist stolze Großmutter von acht Enkelkindern.
Dein Drang dich zu engagieren und aktiv einzumischen, begann in Deiner Jugend bei den Falken, was Dich schließlich auch zur SPD gebracht hat. Während der Schulzeit deiner Kinder hast Du dich im Elternbeirat der Gesamtschule Kaufungen eingebracht und über viele Jahre ehrenamtlich die Schulbibliothek geleitet.
Nachdem die Kinder aus dem Gröbsten raus waren, hast Du die AWO hier in Kaufungen als Deinen Wirkungsort erkoren. Fast dreißig Jahre lang warst Du dort stellvertretende Vorsitzende und hast zudem die Singgruppe der AWO Kaufungen geleitet. Auch in der Partei hast Du Dich eingebracht, zuletzt aktiv bei der AG 60plus. Und Deine Familie, gerade Deine acht Enkelkinder, konnten auch stets auf Dich zählen.
Dein Engagement, liebe Margot, möchte ich heute ebenso ehren, wie auch Dein Parteijubiläum. Ich bin sehr stolz, dass Du Mitglied der SPD bist und die Werte, die wir hochhalten, in die Gesellschaft hineinlebst.

Verleihung der Willy – Brandt – Medaille an Karl Hellmich

Liebe Genossinnen und Genossen, wie Ihr der Einladung entnehmen konntet, soll das noch nicht alles gewesen sein. Denn ein weiterer Höhepunkt erwartet uns. Karl Hellmich soll heute für seine besonderen Verdienste die Willy-Brandt-Medaille erhalten.
Karl, komm zu uns nach vorne.

Da Saskia gleich noch einmal auf Deine Funktionen und die einzelnen Stationen in der SPD eingehen wird, will ich mich mehr darauf beziehen, wie wir Dich als Menschen in der Partei erlebt haben und erleben. Du bist immer dabei, wenn es darum geht, politische Diskussionen zu führen, bist immer sachlich und an guten Ergebnissen orientiert. Du wirst auch über die Grenzen der eigenen Fraktion respektiert und kämpfst immer für unsere Sache. Wenn wir alle Ehrenämter aufzählen wollen, die Du bereits bekleidet hast, wäre das sicher abendfüllend: Sportverein, Nachbarschaftshilfe, Freiwilligenzentrum… und bei all Deinem ehrenamtlichen Engagement geht es Dir immer um Solidarität und Gerechtigkeit. Das sind die zwei Dinge, die Dein Handeln bestimmen. Nimm heute unseren Dank und unseren Respekt dafür entgegen.
… naja, einen Nachteil hat er doch: er ist gebürtiger Südhesse…

Persönliche Worte von Saskia an Karl:

Und auch Dir, lieber Karl, möchte ich ganz herzlich gratulieren und Dir für Dein Engagement in unserer Partei danken! Für Deine Verdienste und für Deinen Einsatz in der SPD verleihen wir Dir heute die Willy-Brandt-Medaille.
Seit 1973 bist Du Mitglied unserer Partei und warst viele Jahre Schriftführer in Deinem ersten Ortsverein. Nach dem Umzug nach Kaufungen wurdest Du Mitglied der Grundsatzkommission, Mitglied des Ortsvereinsvorstandes, wieder Schriftführer und schließlich Ortsvereinsvorsitzender. Vier Jahre lang warst Du stellvertretender Unterbezirksvorsitzender und danach bis heute Schatzmeister des Unterbezirks Kassel Land. Außerdem bist Du seit über 30 Jahren Mitglied und seit mehr als 20 Jahren bis heute Vorsitzender der Gemeindevertretung Kaufungen.


                                                                                                      Beeindruckend! Welch eine Ausdauer im Engagement, das – wie wir alle wissen – mit vielen Anstrengungen verbunden ist. Unzählige Stunden – natürlich zumeist am Abend, wenn andere mit ihren Familien essen oder mit der Partnerin ausgehen – hast Du in Sitzungsräumen verbracht. Alles ehrenamtlich. Und genau deshalb ist das keine Selbstverständlichkeit.



                                                                                                              Dein Gestaltungswille in der Partei und auch für Deine Gemeinde verdient den größten Respekt und Anerkennung. Wegen Mitgliedern und Menschen wie Dir, kann unsere Partei nur funktionieren. Eine starke SPD vor Ort, das seid ihr alle, das bist Du im Besonderen, Karl. Und deshalb freue ich mich, dass wir Deine Verdienste mit der Willy-Brandt-Ehrenmedaille heute würdigen dürfen.


Dankesworte von Karl:
Liebe Genossinnen und Genossen,
ich darf mich zunächst herzlich bedanken für diese ehrenvolle Auszeichnung als Anerkennung meines bisherigen politischen Wirkens. Um es mit Willy Brandt zu sagen: Manchmal ist es wohl so im Leben, dass man erst was wird, wenn man nichts mehr werden will.
Ich nehme sehr gerne diese Auszeichnung auch für viele hier Anwesenden an, weil Politik alleine zu machen geht ja nicht und mit vielen hier im Saal war ich über Jahre und auch Jahrzehnte ja auf verschiedenen politischen Ebenen und Wegen unterwegs.

Ja, es ist richtig, dass ich in den 70er Jahren wegen Willy Brandt schon als Schüler in die SPD eingetreten bin. Ich war aber schon vorbelastet, vor allem durch meinen Opa, der mir anfangs den Mitgliedsbeitrag gesponsert hat.         Meine erste Funktion in der SPD war Schriftführer im Ortsverein Ritterhude bei Bremen. Bei hundert anwesenden Genossen habe ich mich damals in einer Kampfkandidatur mit 51 zu 49 Stimmen durchgesetzt. Das war aber 1977.
Willy Brandt war damals der Politiker, der von der jungen Generation wahrgenommen wurde. Vor allem seine Fähigkeit zu integrieren. Willy Brandt versöhnte nicht nur zwischen Deutschen und seinen Nachbarn, er verstand es auch, Generationen im eigenen Land zu versöhnen, weil er sowohl Visionär als auch Realist war.
                                                                                                                                                                                       Ich selbst habe Willy Brandt drei Mal quasi live erlebt:
• Mitte der Achtziger, als er den Parteivorsitz an Hans-Jochen Vogel weitergegeben hat und auch ich mit Tränen in den Augen in der Bonner Beethoven-Halle eine unbeschreibliche Atmosphäre erleben durfte;
• Dann noch einmal auf einem Parteitag in Bremen;
• Und bei einer Willy-Brandt-Veranstaltung auf der Domplatte in Erfurt kurz nach dem Wegfall der innerdeutschen Grenze.
Alles unvergessliche Momente für mich.
Nochmals herzlichen Dank, vor allem Dir liebe Saskia, dass du es Dir, nicht nehmen hast lassen, heute nach Kaufungen zu kommen.
Danksagen möchte ich aber auch ausdrücklich meiner Familie, die mich in meiner politischen Arbeit immer unterstützt hat.
Willy Brandt war ja ein exzellenter Redner, wusste aber Folgendes über Reden:
Die besten Reden sind die, die nicht gehalten werden. Die zweitbesten sind die scharfen, die drittbesten die kurzen.
In diesem Sinne vielen lieben Dank!

Bevor wir nun zum Abschluss noch ein gemeinsames Lied singen wollen, bedanke ich mich noch einmal bei allen für Euer kommen.
Insbesondere bei Dir, liebe Saskia, denn wir empfanden Deinen Besuch als besondere Wertschätzung. Deshalb wollen wir auch Dir Danke sagen und überreichen wir ein kleines Präsent mit einigen nordhessischen Spezialitäten.
Im Anschluss ist hier im Nebenraum ein kleines Buffet aufgebaut. Bitte bedient Euch alle daran!


Wir haben heute viel über Veränderungen im Laufe der vergangenen Jahre gehört, deshalb möchte ich diese Veranstaltung nun mit folgendem Zitat von Willy Brandt schließen:
„Die Zukunft wird nicht gemeistert von denen, die am Vergangenen kleben.“
In diesem Sinne wünsche ich uns allen noch einen weiteren schönen Verlauf des Abends mit vielen guten Gesprächen.


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein weiteres besonderes, von der Corona-Pandemie geprägtes Jahr 2021 neigt sich dem Ende entgegen und überschattet die Vorfreude auf das anstehende Weihnachtsfest.

Wie wird Weihnachten dieses Jahr sein?

Kann ich Weihnachten mit meinen Liebsten gemeinsam feiern?

Wer darf zu Besuch kommen?

Müssen Oma und Opa zu ihrem eigenen Schutz ausgeladen werden?

Wenn wir nun das Jahr 2021 Revue passieren lassen, dann schauen wir zurück auf plötzliche Veränderungen, Ängste und ein stark beanspruchtes Gesundheitssystem.

Und im März 2021 fand die Kommunalwahl statt! Wie ein Mehltau legte sich Corona über den Wahlkampf. Die direkte Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern wurde erschwert und neue Methoden mussten kurzfristig entwickelt werden. Mit viel Sensibilität, Fingerspitzengefühl und kreativen Ideen organisierten wir in kürzester Zeit einen Wahlkampf auf Abstand. Zudem haben wir uns online ganz neu aufgestellt und waren mit starken Veröffentlichungen und Auftritten in den sozialen Netzwerken unterwegs.

Insgesamt betrachtet kann gesagt werden, dass wir diese Herausforderung mit allen Höhen und Tiefen sehr gut „gewuppt“ haben. Und so gesehen ist das Jahr 2021 auch geprägt von Erfolgen und vor allen Dingen von guter Zusammenarbeit. Wir als Ortsverein haben doch Großartiges geleistet und viel auf die Beine gestellt. Mit unheimlichem Teamgeist haben wir gekämpft bis zum Schluss. Leider ist das Ergebnis nicht so ganz wie erhofft ausgefallen.

Als Ortsvereinsvorsitzende kann ich dazu nur sagen: „Aufstehen, Krone richten, aus den Fehlern lernen, nach vorne schauen und den Blick auf das Wesentliche richten!“

Diesen Weihnachtsgruß möchte ich dazu nutzen, um mich im Namen des gesamten Ortsvereins noch einmal bei allen Wählerinnen und Wählern zu bedanken, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Wir werden dieses Vertrauen in den nächsten Jahren durch eine gute und konstruktive Gestaltungsarbeit für Kaufungen rechtfertigen.

Im Namen des gesamten Ortsvereins wünsche ich allen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr 2022, viel Erfolg, Glück und vor allen Dingen Gesundheit.

Glück auf!

Martina Rapprich

(Vorsitzende SPD-Ortsverein Kaufungen)

 

Herbstwanderung zur Königsalm am 17.10.2021





Jahreshauptversammlung am 07. September 2021

 

Die OV-Vorsitzende Martina Rapprich begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Jahreshauptversammlung des Ortsvereins. Gegen die ordnungsgemäße Einladung vom 10. August 2021 erheben sich keine Einwände. Die vorgeschlagene Tagesordnung wird ohne Änderungen angenommen.

Ein besonderer Gruß gilt unser stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden sowie den anwesenden zu ehrenden Mitgliedern.

Ehrung verdienter Mitglieder durch Silke Engler, UB-Vorsitzende und Vize-Landrätin

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden folgende Genossinnen und Genossen des Ortsvereins für langjährige Mitgliedschaften zur Ehrung eingeladen:

Günter Ackermann, (60 Jahre), Ernst Küllmer (60 Jahre), Reinhard Vollmer, (60 Jahre), Günter Wenk (60 Jahre), Christa Wenk (60 Jahre), Heinrich Zülch (60 Jahre), Albert Noll (50 Jahre), Karl-Heinz Pecher (50 Jahre), Wolfgang Rust (50 Jahre).

Die Ehrungen werden durch die Ortsvereinsvorsitzende und der stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden Silke Engler vorgenommen. Die Geehrten erhalten neben einem kleinen Präsent eine überarbeitete und aktualisierte Fassung der Ortsvereinschronik.

Nicht anwesend bzw. entschuldigt sind Karl-Heinz Vollmer, kürzlich verstorben,  Karl-Heinz Pecher, Ernst Küllmer, Günter und Christa Wenk. Die Ehrungen werden   zu       einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Die geehrten Mitglieder schildern jeweils ihre Beweggründe in die SPD einzutreten.


 



Ergebnis der Bundestagswahl gibt Rückenwind für die Landtagswahl 2023


Unter dem Motto „Nach der Wahl ist vor der Wahl “ fand am Samstag der Bezirksparteitag der nordhessischen SPD in Baunatal statt. Über 200 gewählte Delegierte aus acht Unterbezirken, die rund 15.000 Mitglieder aus 400 Ortsvereinen repräsentieren, kamen ab 9.30 Uhr in der Stadthalle zusammen.

Dr. Thomas Spies, Oberbürgermeister von Marburg, begrüßte als stellvertretender Bezirksvorsitzender die Delegierten und Gäste sichtlich gut gelaunt als Vertreterinnen und Vertreter der „stärksten Partei Nordhessens“ und freute sich über das Ergebnis der Bundestagswahl, insbesondere, dass diesmal nicht nur in Nordhessen Wahlkreise direkt gewonnen wurden.

Staatsminister Michael Roth, MdB zog in seinem Grußwort aus dem Verlauf des Bundestagswahlkampfes die Lehre: „Niemals zu früh verzagen! Bei uns ist die Zuversicht zuhause“ und rief den Delegierten zu: „Dieser Sieg ist euer Sieg!“ Nordhessen bleibe ein Kräftezentrum der SPD. Mit Blick auf die künftige Bundesregierung gab er die Losung aus, der Klimaschutz müsse gerecht sein.

Bezirksvorsitzender Timon Gremmels, MdB schlug in seinem Bericht den Bogen von der Neuaufstellung der Bezirksgeschäftsstelle in Kassel über die Bundestagswahl zur Parteientwicklung und forderte, das gute Ergebnis der Wahl als Rückenwind für eine weitere Verjüngung der Mitgliedschaft zu nutzen. „Nordhessen hat mit das beste Wahlergebnis im Bundesvergleich erzielt. Darauf lässt sich im Hinblick auf die Landtagswahl 2023 aufbauen“, führte Gremmels aus.

Die SPD-Landesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag Nancy Faeser bedankte sich in ihrer Rede für den Einsatz aller Anwesenden im Wahlkampf, der es erst ermöglicht hat, dass die SPD wieder stärkste politische Kraft wurde. Unter dem Parteitagsmotto  „Nach der Wahl ist vor der Wahl“ analysierte sie die Ergebnisse der Bundestagswahl vom 26. September in Hessen und stimmte die Delegierten auf erste inhaltliche und programmatische Ziele der Sozialdemokraten mit Blick auf die Landtagswahl 2023 ein. Es müsse der SPD immer darum gehen, mit sozialem Fortschritt dafür zu sorgen, dass es den Menschen Tag für Tag besser gehe. Die Gesellschaft müsse moderner und gerechter werden. „Wir stehen am Beginn eines sozialdemokratischen Jahrzehnts“, rief sie den Delegierten im Saal der Baunataler Stadthalle zu. Diesen Schwung gelte es nun, nach Hessen mitzunehmen. Sie benannte die Defizite der derzeitigen Hessischen Landesregierung. U. a. brauche auch Hessen endlich ein Klimaschutzgesetz. Eine SPD-geführte künftige Landesregierung wolle auch dafür sorgen, dass die Gesundheitsversorgung in öffentlicher Hand bleibe. Schließlich ging sie auf die Unverzichtbarkeit von Industriearbeitsplätzen ein und stellte klar, dass die Hessische SPD immer Zeit haben werde, „sich vor die Werkstore zu stellen“. Zum Schluss forderte Nancy Faeser sehr nachdrücklich ein entschlosseneres Vorgehen gegen den Rechtsextremismus. Das alles gehe nur mit der SPD.

Neben den inhaltlichen Beratungen der vom Bezirksvorstand und den Gliederungen eingereichten Anträge stand die Neuwahl des Bezirksvorstandes an.

An der Vorstandsspitze gab es keine Veränderungen. Bezirksvorsitzender Timon Gremmels wurde mit einem hervorragenden Ergebnis von 87,9 Prozent wiedergewählt. Auch die Stellvertretenden Vorsitzenden Martina Werner (84,6 Prozent) und Dr. Thomas Spies (85,1 Prozent) sowie Bezirksschatzmeister Dr. Edgar Franke (85,1 Prozent) wurden mit sehr guten Ergebnissen für eine weitere Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Als Beisitzer wurden gewählt: Karina Fissmann, Tanja Hartdegen, Alexandra Klusmann, Birgit Kömpel, Vera Krause, Friedel Lenze, Steffen Müller, René Petzold, Siegfried Richter, Iris Ruhwedel, Andreas Schaake, Norbert Schüren, Dr. Daniela Sommer, Christian Strube, Monika Vaupel.

Die Antragsberatungen haben sich in unterschiedlicher thematischer Ausrichtung mit landes- und bundespolitischen Fragen beschäftigt. Das inhaltliche Spektrum reichte von der Forderung nach einem Ausgleich der erheblichen Mehrbelastungen der Kommunen im Bereich der Eingliederungshilfe durch das Land Hessen über den Kampf gegen Rechtsextremismus, die Eindämmung der Mietenexplosion bis hin zur Flüchtlingspolitik, dem Umgang mit sogenannten Ortskräften und der Entwicklungspolitik sowie Fragen des globalen Wirtschaftens. Eine Reihe von Initiativanträgen beschäftigte sich mit aktuellen Themen, wie der schwierigen Situation der Pflegenden am Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM). „Gesundheitsversorgung ist Daseinsvorsorge. Krankenhäuser gehören in öffentliche Hand“, so Gremmels abschließend.


Mitglieder des Vorstandes

Martina Rapprich       

Ortsvereinsvorsitzende 

Arnim Roß

  stellvertretender Vorsitzender

 Wolfgang Kaufmann

Beisitzer    

Harald Röhling

Beisitzer

Marion Röhling

       Beisitzerin              

Reinhard Fehr

stellvertretender Vorsitzender

Karl-Friedrich Erdmann

                        Schatzmeister

Angelika Großberndt

      Beisitzerin         

Marion Linge

Beisitzerin  

Markus Fehr

Revisor

Cono Morena

stellvertretender Vorsitzender

Klaus Hubach

Geschäftsführer

Conny Leitheusser

Beisitzerin

Axel Leitheusser

Beisitzer

Klaus Buchenau

Revisor

Ortsvereinsvorstand mit beratender Stimme

Karl Hellmich

Gemeindevertretervorsitzender

Doris Bischoff

Vorsitzende der AsF und AG 60plus



Informationen zum Ortsverein

Im Jahr 2004 wurden zwischen den bisherigen sozialdemokratischen Traditionsvereinen Oberkaufungen und Niederkaufungen Verhandlungen über einen Zusammenschluss aufgenommen. Die Mitgliederversammlungen der Ortsvereine Oberkaufungen und Niederkaufungen diskutierten am 28.10.2004 in getrennten Mitgliederversammlungen die Ergebnisse der Vorstandsgespräche zur Bildung eines gemeinsamen Ortsvereins und stimmten jeweils über die Beschlussempfehlung der Vorstände ab. Mit jeweils großer Mehrheit wurde der Zusammenschluss der beiden Ortsvereine beschlossen. Der Ortsverein Niederkaufungen fasste den Beschluss einstimmig und der Ortsverein Oberkaufungen bei einer Enthaltung. Der Zusammenschluss wurde mit Beginn des neuen Kalenderjahres zum 01.01.2005 vollzogen, nachdem die Ortsvereine über 100 Jahre lang getrennt für die Partei und die Gemeinde gearbeitet hatten.  Die Überlegungen, die Zusammenarbeit zu verdichten, waren nicht neu. Die AG 60Plus, ASF und Jusos arbeiteten bereits mit gutem Ergebnis auf der Gesamtfläche der Gemeinde zusammen. Die Fraktionsarbeit wurde bereits seit zwei Jahrzehnten von einem Gemeindeverband in Kaufungen getragen. Insbesondere die Erfahrungen im Bürgermeisterwahlkampf 2004 hatten zu dem Bestreben geführt, die Arbeit und die Aktionsfähigkeit der SPD in Kaufungen durch eine Bündelung und Konzentration der organisatorischen Strukturen zu stärken. Nun wurde mit dem Zusammenschluss nachvollzogen, was auf der Ebene der politischen Gemeinde bereits 1972 durchgeführt wurde. Die Notwendigkeit des Zusammenschlusses hatte man in den Ortsvereinen diskutiert und erörtert und man war zu dem Ergebnis gekommen, dass die Arbeitsfähigkeit und Aktionsfähigkeit durch eine Straffung der Strukturen verbessert werden könne. Auch zukünftig geht es für die Sozialdemokratie in Kaufungen vor allem darum, die bisher von ihr wesentlich und verantwortlich gestaltete Entwicklung Kaufungens fortzusetzen und insbesondere die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Standards unter stark veränderten Rahmenbedingungen auszubauen und zu sichern. Dazu gehört die Sicherung wohnortnaher Arbeitsplätze ebenso wie eine Politik, die älteren und jungen Mitbürgerinnen und Mitbürgern Sicherheit und Perspektiven in der Gemeinde biete.


Broschüren unseres Ortsvereines


Mitglieder - INFO



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