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Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 99 "Struthweg Nord"

Aufgrund der beabsichtigten Errichtung von gewerblichen Anlagen zwischen ‚Struthweg‘ und ‚Oberer Struthweg‘ im Ortsteil Oberkaufungen soll zur Sicherung der städtebaulichen Ordnung ein Bebauungsplan aufgestellt werden.

Der Geltungsbereich umfasst 3,9 ha. Er wird im Nordosten begrenzt von der Straße Oberer Struthweg, im Südosten von der Straße Bahnhofssiedlung, im Südwesten vom Struthweg – einschließlich der südwestlichen Bebauung – und im Nordwesten von der Straße Schoppenbergweg (ohne Bauhofgelände).

Es besteht bisher kein Bebauungsplan. Das für eine Neubebauung vorgesehene Gebiet sowie die drei direkt westlich angrenzenden Parzellen mit Bestandsgebäuden (Schoppenbergweg 10, Struthweg 22 und 24) sind im Flächennutzungsplan des Zweckverbands Raum Kassel als gemischte Baufläche dargestellt, die übrigen Bereiche als Wohngebiet.

Der Bebauungsplan soll die Bebaubarkeit des unbebauten Grundstücks sichern und steuern, soweit dies nicht im Bauantragsverfahren geregelt wird, und soll die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die verträgliche Einbindung der Neubebauung in die Bestandsbebauung schaffen.

Das Verfahren wird als beschleunigtes Verfahren nach § 13 a BauGB Abs. 1 Satz 1 und 2 Nr. 1 ohne Umweltprüfung durchgeführt. Gemäß § 13a Abs.3 BauGB wird eine frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung durchgeführt.


Die Gemeindevertretung der Gemeinde Kaufungen hat die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 99 „Struthweg-Nord“ beschlossen.

Das Verfahren des Bebauungsplanes Nr. 99 wird nach § 13a Baugesetzbuch (BauGB) durchgeführt.

Gemäß § 13 a Abs. 2 Satz 1 wird von der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, von dem Umweltbericht nach § 2a BauGB und von den Angaben nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche umweltbezogenen Informationen verfügbar sind, abgesehen. § 4 c BauGB (Überwachung erheblicher Umweltauswirkungen) wird ebenso nicht angewendet. Weiterhin ist gem. § 13 a Abs. 2 Nr. 4 BauGB ein Ausgleich nicht erforderlich.

Der Gemeindevorstand wird beauftragt, den Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 BauGB ortsüblich bekannt zu machen.

Die Mittel in Höhe von 30.000,00 Euro sind überplanmäßig im Ergebnishaushalt (Produkt 51101) zur Verfügung zu stellen.

Durch die Aufstellung des Bebauungsplanes wird die Erweiterung von gewerblichen Flächen für einen großen Arbeitgeber im Ort baurechtlich vorbereitet. Der Erhalt von Arbeitsplätzen ist ein wichtiger Faktor in der wirtschaftlichen und sozialen Struktur eines Ortes.


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